Physiker erzeugen quantenverschränkte Bilder


(Quelle: NIST)

Physikern am amerikanischen Joint Quantum Institute (JQI) des National Institute of Standards and Technology (NIST) und der University of Maryland ist es gelungen, die Information zweier Bilder quantenzuverschränken.

Es ist nicht das erste Mal, dass Wissenschaftler irgendwelche Quanten verschränkt haben: die Quantenverschränkung von Laserimpulsen (z.B. für sichere Übertragung von Kryptographie-Schlüsseln), von Elektronen, Protonen oder sogar von ganzen Atomen (für das experimentelle Beamen sehr kleiner Mengen von Materie), macht beständig Fortschritte.

Wie wir seit Heisenberg wissen, ist das Universum unscharf: unterhalb einer gewissen Grenze ist seine Struktur gewissenmaßen verschmiert und vage. Die Quantenverschränkung bedeutet, dass die Information, die die Natur der jeweiligen Objekte (Atombestandteile, Laserpulse oder Bilder) bestimmt, an verschiedene Orte verteilt wird. Die Bits, die ein Ding in der Welt codieren, werden sozusagen an zwei Orte auseinander gezerrt.

Die codierten Bilder bestehen aus jeweils 100 Regionen (die jeweils ungefähr einem Pixel entsprechen). Die Wissenschaftler hoffen, die entwickelten Techniken eines Tages zur Informationsspeicherung und -übertragung, z.B. in Quantencomputern, einsetzen zu können.

(Originalartikel in PhysOrg)

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