iRex: mobiles Lesen jetzt etwas weniger portabel

Die niederländische Firma iRex hat heute einen lang erwarteten und niegelnagelneuen eBook-Reader vorgestellt.
Engadget ätzt über die “Symphonie des Gähnens”, mit der die Präsentation begleitet wird, und wenn Sie damit Bücher lesen wollten, dann werden Sie vermutlich einstimmen: der DR-1000 sieht nicht nur aus, als hätte man ein generisches Chinaelektronikerzeugnis aus den frühen Neunzigern überfahren, sondern er ist auch noch teuer (ab 500 Euro) und ziemlich klobig.
Warum ist er trotzdem toll?
Die iRexe haben zum ersten Mal ein 10-Zoll-eInk-Display verbaut. Das heißt, der DR-1000 ist der erste (und vorerst einzige) eBook-Reader auf dem Markt, mit dem sich A4-PDF-Dateien lesen lassen - und das nahezu in einer Qualität, als hätte man sie ausgedruckt. Und mit dem eingebauten Wacom-Tablett können sogar Randbemerkungen drangekritzelt werden. Ich bin sehr gespannt darauf, das Gerät auszuprobieren. Wenn iRex den Stromverbrauch gegenüber den Vorgängermodellen verbessert hat, dann ist der DR-1000 (auch, wenn er noch blöder als Sonys “PRS-500″ heißt), ein heißer Tip für Universitätsmitarbeiter, Mediziner, Juristen, Lektoren, Außendienstler und, ähm, mich.
Jedenfalls, bis Amazon aus den Knick kommt und endlich einen Frog-designten A4-Nachfolger zum Kindle vorstellt.
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