Archiv für die Kategorie „Technik“

Microsoft mit Next Generation Todesstrahler?

Mittwoch, 27. August 2008

Microsoft hat gerade eine geheimnisschwangere Werbekampagne gestartet. “Say Goodbye to Laser,” tönt es - Anfang September wird Microsoft seine neue Waffe im Kampf um die digitale Vorherrschaft enthüllen.

Der Wechsel von der Ballmaus zur Lichtmaus ist abgeschlossen, und die Lasermäuse gelten noch immer als der letzte Schrei - was wird Microsoft in petto haben? - Ich persönlich tippe auf ein Touch-Dingsbums. Ein Multi-Touch-Dingsbums, um genau zu sein.

Update(16:58): Nix Touch. Microsofts “Bluetrack” benutzt schlicht eine blaue Leuchtdiode und eine neuartige Optik, um mit schwierigen Untergründen besser zurechtzukommen. Schade… Aber besten wäre natürlich sowieso ein Todesstrahler gewesen.

(Via Engadget)

Die Olympiade der Roboter

Mittwoch, 27. August 2008

Der Computerfußball (RoboCup) hat eine ganze Reihe von humanoiden Kleinrobotern an den Start gebracht. Noch fällt es den kleinen Zweibeinern schwer, nicht über ihre Füße zu fallen, und wenn doch, dann wieder aufzustehen. Auf Challenge-Wettkämpfen kann man sehen, welche Fortschritte die Teams dabei machen. Ich könnte mir das den ganzen Tag angucken… Jedenfalls, wenn es draußen regnet und drinnen die Arbeit wartet.

(Via BoingBoing)

Computergrafik im Tal des Grauens

Mittwoch, 20. August 2008

(Diese Dame ist computergeneriert: Image Metrics)

Die Schöpfer von “Emily” hoffen, einen wichtigen Durchbruch gemacht zu haben: ihre Animationen sehen so menschenähnlich aus, dass der Betrachter sich nicht mehr an eine gespenstische Wachspuppe oder einen Zombie erinnert fühlt.

Computergrafik (und Robotik) hat nämlich einen irritierenden Effekt - wenn sie abstrahiert und cartoonhaft bleibt, wirkt sie oft überzeugender als wenn sie sich dem Aussehen realer Menschen stark annähert. Diesen Effekt hat der japanische Robotiker Masahiro Mori “das gruselige Tal” (uncanny valley) getauft.

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Die Sache mit den Wahlcomputern

Dienstag, 19. August 2008

Wer weiss jetzt schon, wie die Wahlen in den USA ausgehen werden? - Die Wahlcomputerfirma Diebold weiss es!

Diebold, inzwischen umbenannt in Premier Election Solutions, wird von vielen Amerikanern der vorsätzlichen Wahlfälschung in den Jahren 2000 und 2004 verdächtigt. Kürzlich wurde die Firma wegen des “Verlierens” von Wählerstimmen im Bundesstaat Ohio verklagt. Zur Entschuldigung wurde vorgebracht, dass es ein Problem mit der Anti-Virus-Software der Wahlmaschinen gegeben hätte…

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Microsofts SketchUp-Konkurrent

Montag, 11. August 2008

(Bild: Caligari)

Seitdem Google das Zeichenprogramm “SketchUp” gekauft hat, kann der 3D-Globus Google Earth von den Nutzern (uns) mit Häusern und Gegenständen vollgestellt werden. Microsofts Konkurrenzkugel “Virtual Earth” ging leer aus. Zum Glück ist die Redmonder Portokasse noch nicht ganz leer, und deshalb hat Microsoft uns nun Caligari Truespace geschenkt.
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Gibt es Hoffnung für die Wasserstoffwirtschaft?

Donnerstag, 7. August 2008

Irgendwann werden wir mit unseren ungläubigen Enkeln vorm Kamin sitzen und ihnen vom Erdöl erzählen: “Kinder, das Zeug war so billig, das haben wir damals verbrannt.” - Die Frage ist nur, womit werden wir in Zukunft herumfliegen, fahren und heizen? Selbst wenn es uns gelingt, unsere Energieversorgung auf nichtfossile Weise sicherzustellen, müssen wir die Energie noch immer speichern und verteilen. Und Akkus sind nicht nur teuer, sondern auch sehr schwer.

Der Energieträger der Zukunft ist Wasserstoff - und wird es auch immer sein, wie manche witzeln. Mit Wasserstoff kann man Autos und Generatoren betreiben, und dabei entsteht kein Kohlendioxyd, sondern nur Wasserdampf. Problematisch sind allerdings Lagerung, Verteilung und vor allem Erzeugung: Die Herstellung von Wasserstoff aus Wasser benötigt extrem viel Energie und ist daher ziemlich teuer.

Daniel Nocera vom MIT hat möglicherweise einen Teil der Lösung - zumindestens für das Herstellungsproblem.
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Animierte Zeitschriftenseiten in Sicht

Montag, 21. Juli 2008

Das Magazin Esquire wird seine Titelseite ab September mit einem animierten Schriftzug versehen. Die Animation beschränkt sich vermutlich auf ein Blinken - aber nicht auf Grundlage von LEDs, sondern mit elektronischer Tinte (eInk). eInk liest sich wie richtiges, gedrucktes (aber ziemlich graues) Papier; durch das Anlegen eines elektrischen Feldes kann jedoch die Anzeige geändert werden.
Esquire hat sich die exklusiven Rechte bis nächstes Frühjahr gesichert - mal sehen, was ihnen bis dahin einfällt. Noch beschränkt sich die Blinkerei auf die Titelseite von 100000 Exemplaren (die Gesamtauflage beträgt 700000), und sie wird in drei Monaten enden. Dann sind die Batterien nämlich alle.

(über Engadget)

Kuba bekommt Internet

Montag, 21. Juli 2008

Bekanntlich liegt Kuba zwar nur 120km vor Florida, und im Prinzip nur ein Ethernetkabel weit vom schnellem Internet entfernt, aber damit ist’s bekanntlich Essig, weil unsere amerikanischen Freunde dem Castro die Absetzung Batistas bis zum heutigen Tag übelnehmen. Deshalb importieren die Kubaner das Internet aus Italien oder Kanada über langsame, teure Satellitenverbindungen, und lassen es dann in lokalen Proxy-Servern verschimmeln, bis es per Fahrradkurier an die wenigen lizensierten Internetcafés des Landes ausgetragen wird.

Das wird ab 2010 möglichweise anders. Auf Wikileaks kann man erfahren, dass Kuba und Venezuela ein 1500km langes Unterseekabel projektiert haben, das nicht nur die Kubaner an die Gegenwart, sondern nebenher auch noch datentechnisch an Jamaika, Haiti und Trinidad anschließen soll. Wenn da mal kein amerikanischer Anker versehentlich hängenbleibt.

(über FeFes Blog)

Die ultimative Maschine

Mittwoch, 16. Juli 2008


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Das Jahr der Flashfestplatte?

Mittwoch, 9. Juli 2008

Die Ablösung der übriggebliebenen Disketten durch den Memorystick vollzog sich ohne großes Tamtam; der Wechsel von Festplatten (rotierende Speicherscheiben - eigentlich eine verrückte Idee, oder?!) auf Flash-Speicherchips hingegen ist mit großen Ankündigungen beschildert. Die jüngste ist vermutlich Samsungs Ankündigung, mit der Massenproduktion von einigermaßen schnellen (70-90MB/s), stromsparenden (0,2-0,5W) und einigermaßen großen (128GB) SSDs zu beginnen. Derzeit liegen die Preise für eine brauchbare 128GB-SSD noch deutlich im roten Bereich (>500 Euro). Samsung ist es aber gelungen, der günstigen MLC-Technik (Multi-Level-Cell: hierbei kann jede Speicherzelle mehrere Bits aufnehmen) höhere Geschwindigkeiten als bisher zu entlocken; man darf gespannt sein, wohin sich die Preise im Laufe des Jahres entwickeln.

(via Golem)

Google-Expedition zur Grenze des bekannten Universums

Montag, 7. Juli 2008


(Foto: Marcus Lindemann, Collage: JB)

Das Wissenschaftsportal Recherche-Info berichtet: Die amerikanische Weltraumagentur Google hat eine Sonde ins Universum geschickt. Schwarz, glänzend und nach allen Seiten mit Sensoren bestückt.

Wie wir hier und dort sehen, ist der Sensorausleger mit mindestens sechs Einzelkameras, einer Panoramakamera, zwei Laserscannern und mehreren Fluxkompensatoren ausgerüstet; die erhobenen Daten werden direkt in Google-Maps eingefügt.

Auch dabei: eine goldbeschichtete Platte, auf der Google das Atomgewicht von Wasserstoff, Sauerstoff und Kohlenstoff, die relative Position unseres Planeten, das ungefähre Aussehen eines normalgewichtigen Nordwestamerikanerpärchens, dazu passende Adwords und eine Kopie des Internets eingeätzt hat. Sollte die Googlesonde in die Hände von Außerirdischen fallen, dann sind sie gewarnt.
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Boot mit Wellenantrieb fährt von Hawaii nach Japan

Freitag, 4. Juli 2008

(Quelle: Asahi)

Heute erreichte der japanische Seemann Ken’ichi Horie das Kap Hinomisaki in einem nur von den Wellen angetriebenen Boot. Er begann die Fahrt vor genau 110 Tagen in Hawaii (6400 km entfernt), und stellte damit den Rekord für die längste je in einem solchen Fahrzeug unternommene Reise auf. Mit einem normalen, dieselgetriebenen Boot dauert die Fahrt allerdings nur 10 Tage.
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Doppelseitige EBook-Lesegeräte

Samstag, 28. Juni 2008


Prototyp eines doppelseitigen EBook-Readers von iRiver (Bild: iRiver)

Kaum kauft man seinen Studenten einen EBook-Reader, schon beschweren sie sich, dass er nicht aussieht und funktioniert wie das altbekannte Papierbuch. (Sie erinnern sich? - Buch! Das war dieses mittelalterliche Textanzeigedings aus beschmierten toten Bäumen.) Prompt bauen sie Lesegeräte, in denen man herumblättern soll wie früher. Der New Scientist berichtet von einer Studie an der Universität Maryland, die sich mit doppelseitigen EBook-Lesegeräten (kann nicht mal jemand ein Wort dafür erfinden?) beschäftigt.
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Physiker erzeugen quantenverschränkte Bilder

Samstag, 28. Juni 2008


(Quelle: NIST)

Physikern am amerikanischen Joint Quantum Institute (JQI) des National Institute of Standards and Technology (NIST) und der University of Maryland ist es gelungen, die Information zweier Bilder quantenzuverschränken.

Es ist nicht das erste Mal, dass Wissenschaftler irgendwelche Quanten verschränkt haben: die Quantenverschränkung von Laserimpulsen (z.B. für sichere Übertragung von Kryptographie-Schlüsseln), von Elektronen, Protonen oder sogar von ganzen Atomen (für das experimentelle Beamen sehr kleiner Mengen von Materie), macht beständig Fortschritte.
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Wenn der Android zweimal klingelt

Dienstag, 24. Juni 2008

Nach dem Jesusphone kommt bekanntlich das G-Phone. Irgendwann. Später. Zum Jahresende. Vielleicht.

Obwohl Google angeblich nicht völlig abgeneigt scheint, auch mal selbst den Lötkolben zu schwingen und eine Telefoniermaschine zu entwerfen, geht es dabei vor allem um ein neues Betriebssystem für Telefone. Android soll Symbian, Windows Mobile und Palm OS beerben, vor allem, weil es entsprechend der Firmenphilosophie der Googlianer “not evil”, nicht böse sein wird.
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