Das Ende aller Theorie?
Freitag, 25. Juli 2008
Vielleicht haben wir den Punkt erreicht, an dem Wissenschaftler aufhören, Theorien zu entwerfen, die sie dann experimentell überprüfen können. Stattdessen begnügen wir uns mit den Daten, die uns ja überreichlich zur Verfügung stehen, und werten diese Daten dann je nach Bedarf aus. Nicht im Hinblick darauf, was für eine Wahrheit hinter diesen Daten verborgen liegt, sondern einzig und allein mit Blick darauf, ob das Resultat für unseren konkreten Zweck funktioniert.
Das meint jedenfalls Chris Anderson auf Wired:
Alle Modelle sind falsch, aber zunehmend können wir ohne sie auskommen.
Peter Norvig (KI-Wissenschaftler, z.Zt. Director of Research bei Google)


