Artikel-Schlagworte: „EBooks“

Ziehen meine Bücherkisten ins Netz um?

Freitag, 24. Oktober 2008

Seit ein paar Jahren lese ich mehr am Bildschirm und auf dem eBook-Reader als auf Papier - ein nicht unerheblicher Teil meines Bücher- und Zeitschriftenregals befindet sich jetzt auf meiner Festplatte. Genauer: auf Festplatten und Flashspeichern auf meinem Zuhause-PC, meinem Laptop, meinem Arbeits-PC, meinem Reise-Schreib-Laptop, meinem eBook-Reader und meinem iPhone. Weil das ein ziemlich unpraktischer Zustand ist, hat mein Lesematerial eine zweite Wanderungsbewegung angetreten: ich lege es zunehmend online ab. Und weil die Plattformen, die es dafür im Internet gibt, noch nicht so ganz das Gelbe vom Ei sind, haben ein paar Kollegen und ich eine Web-Anwendung zum Speichern, Lesen und Austauschen gebaut. Es gibt darauf geschlossene, sichere Bereiche für den privaten Kram, öffentliche Bereiche für jedermann, und Bereiche, die ich mit Freunden und Kollegen teile.

Diese Woche haben wir uns mal ein Herz gefasst und einen Teil der Funktionen öffentlich gemacht. Das Ganze heisst txtr und kann in einer Beta-Version ausprobiert werden. (Dieser Eintrag ist sozusagen Werbung in eigener Sache!) Ich bin gespannt, wie unser Kind laufen lernt, und ob es eines Tages sogar Flügel bekommt.

Doppelseitige EBook-Lesegeräte

Samstag, 28. Juni 2008


Prototyp eines doppelseitigen EBook-Readers von iRiver (Bild: iRiver)

Kaum kauft man seinen Studenten einen EBook-Reader, schon beschweren sie sich, dass er nicht aussieht und funktioniert wie das altbekannte Papierbuch. (Sie erinnern sich? - Buch! Das war dieses mittelalterliche Textanzeigedings aus beschmierten toten Bäumen.) Prompt bauen sie Lesegeräte, in denen man herumblättern soll wie früher. Der New Scientist berichtet von einer Studie an der Universität Maryland, die sich mit doppelseitigen EBook-Lesegeräten (kann nicht mal jemand ein Wort dafür erfinden?) beschäftigt.
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Die Zukunft des Lesens?

Mittwoch, 4. Juni 2008

Amazons Kindle
Jeff Bezos, der Chef des Onlinebuchundallesmöglichehändlers Amazon, will der Baumschlächterei ein Ende bereiten. Wenn es nach ihm geht, dann werden Bücher in Zukunft nicht mehr auf geraspelte Holzstücke gedruckt, sondern komplett digitalisiert. Jeff glaubt, dass der Markt für gedruckte Bücher in absehbarer Zeit sein Ende findet.

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