Artikel-Schlagworte: „Google“

Auf dem Weg zum Google-Betriebssystem

Freitag, 12. Dezember 2008

Quake läuft inzwischen nicht nur auf meinem Chumby, sondern auch direkt im Webbrowser.
Möglich wird das durch Googles “Native Client”, ein Browser-Plugin, das überall (außer im Internet Explorer) laufen soll, und mit dem (je nach Sichtweise) der Browser Zugriff auf die Rechnerhardware bzw. normale Programme Zugriff auf den Browser bekommen sollen.

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Googles offenes Fesselphone G1

Dienstag, 23. September 2008


Soeben ist in New York die Präsentation von Googles Android-Telefon, dem G1, zu Ende gegangen.

Das Design ist ein Bastard aus iPhone, Sidekick und N95 und wird vermutlich zu gleichen Teilen Zuspruch und Abneigung ernten. Der respektierte Nerdpopautor Douglas Rushkoff hat es ausprobiert und sowohl Außen- wie Innenleben lieber als beim iPhone gemocht:

Es fühlt sich nicht an, als müßte man ein Laptop durch einen Zwei-Zoll-Bildschirm fernsteuern.

Am besten gefällt Rushkoff die Offenheit von Googles Ansatz.
Spannende Frage: wie offen ist das GPhone wirklich?

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Informatikstudenten verzweifelt: wir wollen nicht zu Google.

Donnerstag, 11. September 2008

Wie unser ehemaliges Nachrichtenmagazin verlautbart, streben 80% aller Informatikstudenten nach einem Job, der nicht bei Google ist. Sie werden es sehr schwer haben, angesichts des stark schrumpfenden Marktanteils der paar Firmen, die noch nicht Google sind…
Google ist inzwischen das Internet zu klein geworden, und deshalb wollen sie es mehr als verdoppeln. Bekanntlich sind nämlich nur 1,8 Milliarden Menschen im Netz vertreten. Was liegt also näher, als den Rest auch noch anzuschließen?
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Google netscaped Firefox

Mittwoch, 3. September 2008

(Bild: Scott McCloud für Google, Montage: JB)

“Puttbrpbrputput” - hören Sie das? Das ist das Geräusch, dass Ihr Webbrowser macht, während Googles neuer Ostereier-Logo-Browser an ihm vorbeifegt. “Chrome” ist nämlich je nach Test zwischen 3 und 100 Millionen Tausend mal schneller. Und es zeichnet sich bereits jetzt, nach der Veröffentlichung der frühen Beta-Version, ab, dass Google sich anschickt, Firefox dahin zu schicken, wo Firefox den Netscape-Browser hingebracht hat: in die Bedeutungslosigkeit. - Aber warum brauchen wir überhaupt noch einen Webbrowser?
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Knol - die Googipedia ist online

Donnerstag, 24. Juli 2008

Knoogle klang dann wohl nicht gut genug. Google hat seine Antwort auf Wikipedia “Knol” genannt, und genau an den Stellen alles anders gemacht, wo Wikipedia auf Probleme stieß:
- Wikipedia-Autoren arbeiten unbezahlt, d.h. sind fast immer prokrastinierende (ihrer Dissertation ausweichende) Doktoranden oder dergleichen. Google wird seine Autoren an Werbeeinnahmen beteiligen - proportional zum Erfolg des Artikels.
- Die Autoren haben auf Wikipedia keine Chance, sich einen Namen zu machen. Bei Knol dreht sich alles um den Autor - der kann sich mit eigener Seite präsentieren, authentifizieren und profilieren, was das Zeug hält.
- Kleinkriege zwischen meinungsstarken Autoren ruinieren regelmäßig Wikipedia-Artikel zu kontroversen Themen. Bei Knol entscheiden letztlich nicht die Autoren, sondern die Leser: im Prinzip kann jeder Autor seinen eigenen Artikel beisteuern, wenn ihm die “Parteilinie” nicht zusagt.

Ich bin sehr gespannt, ob Knol tatsächlich das Zeug hat, an Wikipedia vorbeizuziehen, ob es sich zu einem Nischenprodukt für spezielle Inhalte entwickelt, oder ob es einen Zwischenschritt zum überfälligen Wikipedianachfolger darstellt.

Auf Spiegel Online hat Konrad Lischka einen gut recherchierten, im Tonfall sehr skeptischen Artikel geschrieben.

Google-Expedition zur Grenze des bekannten Universums

Montag, 7. Juli 2008


(Foto: Marcus Lindemann, Collage: JB)

Das Wissenschaftsportal Recherche-Info berichtet: Die amerikanische Weltraumagentur Google hat eine Sonde ins Universum geschickt. Schwarz, glänzend und nach allen Seiten mit Sensoren bestückt.

Wie wir hier und dort sehen, ist der Sensorausleger mit mindestens sechs Einzelkameras, einer Panoramakamera, zwei Laserscannern und mehreren Fluxkompensatoren ausgerüstet; die erhobenen Daten werden direkt in Google-Maps eingefügt.

Auch dabei: eine goldbeschichtete Platte, auf der Google das Atomgewicht von Wasserstoff, Sauerstoff und Kohlenstoff, die relative Position unseres Planeten, das ungefähre Aussehen eines normalgewichtigen Nordwestamerikanerpärchens, dazu passende Adwords und eine Kopie des Internets eingeätzt hat. Sollte die Googlesonde in die Hände von Außerirdischen fallen, dann sind sie gewarnt.
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Wenn der Android zweimal klingelt

Dienstag, 24. Juni 2008

Nach dem Jesusphone kommt bekanntlich das G-Phone. Irgendwann. Später. Zum Jahresende. Vielleicht.

Obwohl Google angeblich nicht völlig abgeneigt scheint, auch mal selbst den Lötkolben zu schwingen und eine Telefoniermaschine zu entwerfen, geht es dabei vor allem um ein neues Betriebssystem für Telefone. Android soll Symbian, Windows Mobile und Palm OS beerben, vor allem, weil es entsprechend der Firmenphilosophie der Googlianer “not evil”, nicht böse sein wird.
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