Artikel-Schlagworte: „iPhone“

EvilReader fürs iPhone

Dienstag, 23. Dezember 2008

Auf dem iPhone tummeln sich inzwischen über ein Dutzend Buchleseprogramme (von denen ich selbst drei verwende, wenn ich grade kein Buch und keinen eBook-Reader mit in der S-Bahn habe). Mit ScrollMotion kommt ein neuer hinzu, der ein bislang ungewohntes Feature mitbringt: Unterstützung für Apples FairPlay-DRM. Einerseits belebt Konkurrenz ja das Geschäft, und vielleicht werden für ScrollMotion Buchtitel erscheinen, die es sonst nicht für das iPhone gibt, aber trotzdem halte ich das für keine gute Nachricht.

Mit DRM werden die Bücher fest ans iPhone gebunden - und ich bin ziemlich sicher, dass ich in drei Jahren ein anderes Lesedingsbums benutze (auch heute lese ich nicht nur auf dem Telefon). DRM ist ein Anti-Feature; die zahlenden Kunden werden gegenüber den Piraten benachteiligt.

Ausserdem ist es vielleicht keine gute Idee, Apple exklusiv entscheiden zu lassen, was Sie und ich lesen dürfen; in der Vergangenheit sind bereits Bücher aus dem AppStore zensiert worden, einfach weil sie gewisse four-letter-words enthielten.
Mit ScrollMotion verdient Apple am Verkauf jedes einzelnen Buchs (anders als z.B. bei Stanza), und das gibt Apple einen Anreiz, anderer Software das Leben schwer zu machen. Hoffen wir, dass es nicht dazu kommt.

(via Teleread)

Auf dem Weg zum Zweitgedächtnis

Freitag, 5. Dezember 2008

Vergessen ist eine lästige Angewohnheit; ich tappe immer wieder durch den dunklen Wald meines Gedächtnisses auf der Suche nach einer Gedankenspur, und die Schnipsel, mit denen ich seinerzeit den Weg markiert habe, sind von den Vögeln gefressen worden.

Warum das Schnipseln nicht automatisieren? Einfach jederzeit, wenn etwas Interessantes geschieht (und meinetwegen auch zwischendurch) eine kurze Bildnotiz aufnehmen und abspeichern - das ist für den Anfang ein guter Kompromiss. Und siehe da, mit dem iPhone kann ich das recht praktisch erledigen.

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iPhone-Okarina

Donnerstag, 20. November 2008

Smule hat ein Okarina-Programm für das iPhone geschrieben. Das Konzept ist bestechend: auf dem Touchscreen befinden sich die Löcher; die Fingerstellung bestimmt den Ton. Mit der Neigung des Telefons kann man das Vibrato beeinflussen. Der Ausdruck des Instruments entsteht durch behutsames Anpusten des Mikrofons - das Ergebnis sind weich und lebendig modulierte Klänge, die aber trotzdem ihre elektronische Herkunft nicht verleugnen. Das iPhone wird so zu einem echten Instrument.

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Endlich mal das Googlephone ausprobieren…

Dienstag, 11. November 2008

Mein Kollege Milosch hat sich das Googlephone geholt. Auf seinem Tisch liegt es: schwarz, solid, duroplastisch und verlockend. Es sieht in natura tatsächlich hundertmal besser aus als auf den Photos (und immer noch viel schlechter als das iPhone), und man kann es tatsächlich benutzen! Trotz des durchgeknalltesten Programmierfehlers der Telefongeschichte.

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Apple-Werbespot in Großbritannien verboten

Donnerstag, 28. August 2008

“Ist das das ganze Internet in Deiner Tasche, oder freust Du Dich bloß, mich zu sehen?”

Das fragt Apple die Anhänger des Jesus-Phones. Aber nicht in Großbritannien, denn dort befand die Aufsichtsbehörde (die Advertising Standards Agency) derartige Werbung für nicht sendefähig. Woran sie sich störte? Nunja: Das iPhone unterstützt Adobes Flash-Standard nicht, also kann vom ganzen Internet ja wohl keine Rede sein…

(Via Wired)

Die ultimative iPhone-Anwendung

Mittwoch, 6. August 2008

Armin Heinrich hat den Vogel abgeschossen. Seine iPhone-Anwendung, die seit gestern von Apples “App-Store” aufs Telefon heruntergeladen werden kann, kostet 999,99 Dollar - und sie tut nichts. Außer, dass sie ein rotes Edelstein-Icon zum Display hinzufügt, das allen, die Gelegenheit haben, mit Ihrem Telefon herumzuspielen, mitteilt: Sie sind reich. Und dekadent. Total badass. Sozusagen die Rolex unter den iPhone-Anwendungen.

(Via Valleywag)

Update (7. August): Leider hat Apple die Anwendung schon wieder aus dem Store entfernt. Sie hat sich aber immerhin viermal verkauft…

Update (8. August): Nein, achtmal.

Noch einen Monat Wartezeit…

Dienstag, 10. Juni 2008

iPhone 3G

… bis wir uns Steves neues Telefon aus dem Laden holen können. Seit Monaten hat die Gerüchteküche geblubbert und gebrodelt, und tatsächlich fast jedes kleine Detail richtig geraten.
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