Wenn Roboterkinder nach Schönheit suchen
Sonntag, 22. Juni 2008Gestern hatte ich einen interessanten Artikel in meiner Mailbox: Der japanische Universitätsprofessor Tetsuo Suga plant, Computern das Sprechen beizubringen. Nicht etwa, dass er ihnen die Fähigkeit einprogrammiert, irgendwelche Wortfolgen nachzuplappern wie ein Callcenter-Programm, sondern indem er ihnen das Vermögen gibt, Sprache so zu lernen wie ein kleines Kind. Sein Ziel ist ganz anders als das beim Entwickeln von Übersetzungsprogrammen: Er möchte nicht, dass sein Programm so tut, als sei es ein Erwachsener. Wenn Tetsuo Sugas Roboterkind einfache Geschichten verstehen und wiedergeben kann, zunächst so wie ein Zweijähriger, dann wie ein Dreijähriger, und schließlich wie ein Vorschulkind, dann hat er Erfolg gehabt.
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