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Spielende Computer

Sonntag, 26. Oktober 2008

(Bild: Elbot.de)

Eine der schwierigsten Aufgaben bei der Erforschung Künstlicher Intelligenz scheint die Wahl der richtigen Aufgabe zu sein. 1950 schlug Alan Turing vor, dass man Intelligenz am besten durch eine Unterhaltung mit dem Probanden feststellen könnte, und die Idee, die Gesprächsfertigkeiten von Menschen und Computern durch eine Jury zu vergleichen, nennt man den Turing-Test.
In Anlehnung an diese Idee wird jedes Jahr der Loebner-Preis-Wettbewerb abgehalten. (Elbot, das diesjährige Gewinnerprogramm hat immerhin ein Viertel der Jurymitglieder ausgetrickst). Leider hat sich herausgestellt, dass die beste Strategie nicht darin besteht, ein besonders kreatives, begabtes, intelligentes, wissensverarbeitendes, planendes, wahrnehmungsfähiges oder einfühlsames Programm zu schreiben, sondern eines, das trickreich mit Bonmots und vorgefertigten Phrasenbausteinen um sich wirft. Das ist wie in der Politik: es geht nicht darum, möglichst gute Lösungen anzubieten, sondern sich nicht in die Karten schauen zu lassen und den Leuten zu sagen, was sie hören wollen…
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