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Kuba bekommt Internet

Montag, 21. Juli 2008

Bekanntlich liegt Kuba zwar nur 120km vor Florida, und im Prinzip nur ein Ethernetkabel weit vom schnellem Internet entfernt, aber damit ist’s bekanntlich Essig, weil unsere amerikanischen Freunde dem Castro die Absetzung Batistas bis zum heutigen Tag übelnehmen. Deshalb importieren die Kubaner das Internet aus Italien oder Kanada über langsame, teure Satellitenverbindungen, und lassen es dann in lokalen Proxy-Servern verschimmeln, bis es per Fahrradkurier an die wenigen lizensierten Internetcafés des Landes ausgetragen wird.

Das wird ab 2010 möglichweise anders. Auf Wikileaks kann man erfahren, dass Kuba und Venezuela ein 1500km langes Unterseekabel projektiert haben, das nicht nur die Kubaner an die Gegenwart, sondern nebenher auch noch datentechnisch an Jamaika, Haiti und Trinidad anschließen soll. Wenn da mal kein amerikanischer Anker versehentlich hängenbleibt.

(über FeFes Blog)