Der bewaffnete Kampf…

...muss weitergehen. Jedenfalls in Afghanistan – auch wenn er bei der Linken einen gewissen Ruf genießt

Der bewaffnete Kampf genießt bei der deutschen Linken immer noch einen gewissen mystischen Ruf. Nur leider den Falschen. Den von Andreas. Ulrike. Holger. Dabei stand der bewaffnete Kampf nicht nur “gegen den Willen des Staates sondern gegen den Willen des gesamten Volkes” (Helmut Schmidt).

Es gibt aber ein Volk, das nahezu begeistert ist von jungen Deutschen, die sich den bewaffneten Kampf auf die Fahnen geschrieben haben. Es ist das afghanische Volk. Und die jungen Deutschen, die mit der Waffe in der Hand kämpfen, gehören nicht zur RAF, sondern zur ISAF (International Security Assistance Force).
Eine Umfrage der kanadischen “Environics Research Group” hat ergeben, dass das afghanische Volk – entgegen anderslautenden Meldungen und entgegen grüner Parteitagsbeschlüsse – durchaus Anhänger des bewaffneten Kampfes ist. Egal ob er von Deutschen oder Amerikanern gekämpft wird: Hauptsache die Fremden schmeißen die Taliban aus dem Land.

Die Ergebnisse der Umfrage:

* Afghanistan bewege sich in die richtige Richtung: pro 51 Prozent national, 48 Prozent Kandahar/ contra: 28 Prozent national, 43 Prozent Kandahar. Diese Daten werden grob durch eine andere aktuelle Umfrage bestätigt.
* 64 Prozent der Bevölkerung bescheinigen den USA “gute Arbeit”, Deutschland folgt mit 42 Prozent.
* 60 Prozent der Befragten äußern, dass sich ihre persönliche Lage seit 2002 verbessert habe, 14 Prozent sehen eine Verschlechterung.
* 75 Prozent der Frauen sind der Ansicht, dass sich ihre Lage seit 2002 verbessert habe.
* 71 Prozent der Befragten national und 77 Prozent in Kandahar sehen die Regierung Karzai zumindest teilweise positiv. Als Gründe für negative Bewertungen werden Arbeitslosigkeit, Korruption und Mangel an Sicherheit angegeben.
* Die USA werden hauptsächlich wegen ihrer Rolle bei der Bekämpfung der Taliban wahrgenommen. Offenbar wird dies von einer deutlichen Mehrheit der Afghanen positiv wahrgenommen: 13 Prozent bescheinigen den USA einen negativen Einfluss auf das Land, im Vergleich zu 64 Prozent im Falle Pakistans und 34 Prozent im Falle des Irans.
* 73 Prozent national und 67 Prozent in Kandahar bewerten die Taliban negativ.
* 71 Prozent äußern, Selbstmordattentate seien unter keinen Umständen gerechtfertigt.
* 14 Prozent sind für einen sofortigen Abzug der NATO, 43 Prozent für einen Abzug, nachdem die Taliban besiegt sind, der Rest für einen Abzug in den nächsten Jahren.

Oskar – auch wenn es Dir nicht passt: Der Kampf geht weiter!

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