Archiv für März 2008

Die westliche Star Alliance

Dienstag, 25. März 2008

Live aus USA: Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug

“We”/”Support”/”Our troops” – es sind gleich drei Begriffe, die Deutsche nicht können.

In Deutschland kennt man kein politisches “Wir”, es sei denn in der unangenehmsten Weise, in der es keine Parteien mehr gibt. Anders Amerika: Nirgendwo gibt es mehr Streit, aber die Truppen, so sie denn ausgerückt sind, “unsere” und die werden selbstverständlich “unterstützt”.

“Unsere Truppen” gibt es hierzulande nicht, deren Existenz und deren Aufenthalt in Afghanistan wird peinlich verschwiegen. Und “unterstützt” wird dieser schon gar nicht, denn Deutsche wollen vor allem eins: unschuldig sein.

So ist diese amerikanische Sprache ein ewiger Affront gegen die deutsche Seele.
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Abschied vom Sonderweg

Dienstag, 4. März 2008

Knapp sechzig Jahre gibt es inzwischen die Bundesrepublik Deutschland. Wie stabil ist sie?

Wir, die Verteter der absoluten Zeitgenossenschaft, wie wir einmal in anderem Zusammenhang genannt wurden, haben ein Problem. Wir sehen die knapp sechzig Jahre, die es die Bundesrepublik gibt, als Beweis genug, dass es sie immer geben wird. Und zwar so: leicht langweilig, eine Weltprovinz, ein wenig ängstlich, aber hochstabil. Acht Bundeskanzler hatten wir in sechzig Jahren und neun Bundestrainer. Da fragen Sie aber mal in Italien nach!

Wir sind Anhänger der, wie der Ökonom sagt, adaptiven Erwartungen: Die Zukunft wird so, wie die Vergangenheit schon war.

Aber, um beim Fussball zu bleiben: Dieses Land mag gut sein im oberen Tabellendrittel, aber wie sieht es im Abstiegskampf aus?
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