Archiv für Mai 2008

Die Würde des Amtes? Welche?

Freitag, 23. Mai 2008

Warum zwei Bundespräsidenten-Kandidaten nichts und niemanden “beschädigen”

Der Rationalisierungswahn bringt auch einmal gute Verschläge zutage: Vor Jahren kam die Idee auf, das Amt des Bundespräsidenten in dem des zweiten Mannes im Staate, des Bundestagspräsidenten, aufgehen zu lassen. Kurzum: Das Amt des Mannes, der kaum etwas zu melden hat, aber um den umso mehr ein Mythos von der angeblichen Kraft der Rede verbreitet wird, abzuschaffen.

Der Gedanke ist klar: Die Aufgabe des Bundespräsidenten, die ewige Sonntagsrede, die Rolle des notorischen “Mahners und Warners”, der angebliche “unbequeme Wahrheiten” ausspricht ist kein Vollzeitjob – das, was Günter Grass von diesem umfangreichen Aufgabenfeld noch übrig lässt – nicht viel – das kann der Bundestagspräsident an einem Tag in der Woche erledigen.
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60 Jahre deutsche Neurose

Donnerstag, 15. Mai 2008

60 Jahre Israel: zwischen Schwärmerei und brüsker Ablehnung. Kurze Geschichte einer Obsession

2003 gab die EU-Kommission eine Umfrage in Auftrag, die nichts anderes ergab, als dass Israel wohl so etwas wie eine Großmacht sein muss. Offensichtlich allerdings nur eine Fernsehgroßmacht, die unablässig den Fernsehkasten vollmacht.
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Get Carter!

Freitag, 2. Mai 2008

Die amerikanische Nervensäge: Jimmy Carter spielt Weltpolitik – wie schon zu seiner Amtszeit als US-Präsident

Was von Jimmy Carter zu halten ist, das hat der Größte unter den Grossen, Helmut Schmidt schon ganz früh gewusst.

Dass Carter zur Zeit durch den Nahen Osten irrlichtert und mit der Hamas spricht, davon phantasiert, die Hamas würde Israel anerkennen, was diese umgehend und logischerweise sofort dementiert (”Niemals!”), das passt zum Mann aus Georgia.

Der hat immer schon auf die Erdnuss bekommen: Zu Recht.
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