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	<title>Kommentare zu: Selbstmord, staatlich legitimiert</title>
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	<description>Ein neues WordPress-Weblog</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 15:05:17 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Ronald</title>
		<link>http://community.vanityfair.de/blogs/jost-kaiser/2008/07/selbstmord-staatlich-legitimiert/#comment-15</link>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 08:17:23 +0000</pubDate>
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		<description>Wie auch immer die Sterbehilfe legitimiert werden wird - sie wird kommen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie auch immer die Sterbehilfe legitimiert werden wird - sie wird kommen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.</p>
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		<title>Von: kaiser</title>
		<link>http://community.vanityfair.de/blogs/jost-kaiser/2008/07/selbstmord-staatlich-legitimiert/#comment-10</link>
		<dc:creator>kaiser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 15:02:10 +0000</pubDate>
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		<description>sie sollten genauer lesen: es geht darum, dass es unm&#246;glich ist &#252;berhaupt ein solches gesetz zu formulieren, nicht daum, dass es &#252;bertreten werden k&#246;nnte.

und da, wo es existiert, in den niederlanden, wird es ja nicht &#252;bertreten, die omas und opas lassen sich ja schon im vorauseilenden gehorsam ins jenseits bef&#246;rdern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>sie sollten genauer lesen: es geht darum, dass es unm&#246;glich ist &#252;berhaupt ein solches gesetz zu formulieren, nicht daum, dass es &#252;bertreten werden k&#246;nnte.</p>
<p>und da, wo es existiert, in den niederlanden, wird es ja nicht &#252;bertreten, die omas und opas lassen sich ja schon im vorauseilenden gehorsam ins jenseits bef&#246;rdern.</p>
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		<title>Von: Max Mustermann</title>
		<link>http://community.vanityfair.de/blogs/jost-kaiser/2008/07/selbstmord-staatlich-legitimiert/#comment-7</link>
		<dc:creator>Max Mustermann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 11:42:43 +0000</pubDate>
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		<description>Das Thema ist ein bisschen komplexer, als es in diesem Beitrag dargestellt wird, und es gibt auch noch andere Personen, die nicht so effektheischend auftreten wie Herr Kusch. Es besteht zum Beispiel ein gro&#223;er Unterschied zwischen Organisationen wie Dignitas (in Deutschland Dignitate) und Exit. Herr Kusch ist, wenn man so will, ein nichtrepr&#228;sentativer und mediengeiler Einzelt&#228;ter.  

Au&#223;erdem erkenne ich im Text mehrere Fehlschl&#252;sse: Man kann weder aus der &#220;bertretung eines Gesetzes schlie&#223;en, das Gesetz w&#228;re falsch. Noch kann man die Nichtexistenz eines Gesetzes damit begr&#252;nden, dass es &#252;bertreten werden k&#246;nnte. Es ist einfach so, dass die neuen medizinischen M&#246;glichkeiten auf der einen Seite und ein u.U. ge&#228;ndertes Menschenbild es erfordern, sich auch mit den dadurch entstandenen ethischen Fragen zu besch&#228;ftigen und vielleicht auch andere Regelungen als fr&#252;her zu finden.

Als guter Einstieg in das Thema k&#246;nnte man den Roman "Schlemm" von Nicola Bardola lesen. Hier wird der gemeinsame Freitod eines alten Ehepaares geschildert. Er ist krank (aber noch nicht todkrank), sie ist vermutlich sogar k&#246;rperlich ganz gesund. Das Buch zeigt, dass ein schmerzfreier Freitod sogar weitab einer t&#246;dlichen Krankheit eine Option darstellt, die zum Leben geh&#246;rt.

In Deutschland ist &#252;ber die niederl&#228;ndische Stiftung Wozz (http://www.wozzstiftung.de/) ein Buch bestellbar: "Wege zu einem humanen, selbstbestimmten Sterben". Au&#223;er dem Hauptteil des Buchs, in dem mehrere M&#246;glichkeiten des Freitods beschrieben werden, findet man in den einleitenden und den abschlie&#223;enden Abschnitten auch eine Begr&#252;ndung, warum die Autoren so etwas f&#252;r ethisch akzeptabel halten, sowie die rechtliche Situation in den deutschsprachigen L&#228;ndern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema ist ein bisschen komplexer, als es in diesem Beitrag dargestellt wird, und es gibt auch noch andere Personen, die nicht so effektheischend auftreten wie Herr Kusch. Es besteht zum Beispiel ein gro&#223;er Unterschied zwischen Organisationen wie Dignitas (in Deutschland Dignitate) und Exit. Herr Kusch ist, wenn man so will, ein nichtrepr&#228;sentativer und mediengeiler Einzelt&#228;ter.  </p>
<p>Au&#223;erdem erkenne ich im Text mehrere Fehlschl&#252;sse: Man kann weder aus der &#220;bertretung eines Gesetzes schlie&#223;en, das Gesetz w&#228;re falsch. Noch kann man die Nichtexistenz eines Gesetzes damit begr&#252;nden, dass es &#252;bertreten werden k&#246;nnte. Es ist einfach so, dass die neuen medizinischen M&#246;glichkeiten auf der einen Seite und ein u.U. ge&#228;ndertes Menschenbild es erfordern, sich auch mit den dadurch entstandenen ethischen Fragen zu besch&#228;ftigen und vielleicht auch andere Regelungen als fr&#252;her zu finden.</p>
<p>Als guter Einstieg in das Thema k&#246;nnte man den Roman &#8220;Schlemm&#8221; von Nicola Bardola lesen. Hier wird der gemeinsame Freitod eines alten Ehepaares geschildert. Er ist krank (aber noch nicht todkrank), sie ist vermutlich sogar k&#246;rperlich ganz gesund. Das Buch zeigt, dass ein schmerzfreier Freitod sogar weitab einer t&#246;dlichen Krankheit eine Option darstellt, die zum Leben geh&#246;rt.</p>
<p>In Deutschland ist &#252;ber die niederl&#228;ndische Stiftung Wozz (http://www.wozzstiftung.de/) ein Buch bestellbar: &#8220;Wege zu einem humanen, selbstbestimmten Sterben&#8221;. Au&#223;er dem Hauptteil des Buchs, in dem mehrere M&#246;glichkeiten des Freitods beschrieben werden, findet man in den einleitenden und den abschlie&#223;enden Abschnitten auch eine Begr&#252;ndung, warum die Autoren so etwas f&#252;r ethisch akzeptabel halten, sowie die rechtliche Situation in den deutschsprachigen L&#228;ndern.</p>
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