Dumping Gerhard Schröder
Wie angesehen ist Russland-Experte Gerhard Schröder?
Es hat sich eingebürgert, die Demoskopie mit den Mitteln der Börse zu betreiben. So gibt es vor den letzten Bundestagswahlen sogenannte Wahlbörsen (”Wahlstreet”), in denen Stimmen wie Aktien gehandelt werden: Je nachdem auf welche “Aktie” (SPD, CDU. FDP, Grüne) man setzt, kann man verlieren oder gewinnen.
Wenn also der Meinungsmarkt ein ökonomisch funktionierender Markt ist, dann herrscht beim Produkt Gerhard Schröder massiver Preisverfall.
Gerd ist ab 0,01 Euro zu haben, so sieht es jedenfalls auf dem – angesichts von vielen Nachfragern und Anbietern – wohl realitiv exakt das Marktgeschehen abbildenden Handelsplatz “Amazon.de” aus.
Gerds Niedergang im Einzelnen:
Unsere Jahre mit Gerhard Schröder: Rot-Grüne-Regierungsarbeit zwischen Aufbruch und Abbruch von Hans J. Schabedoth (Broschiert - Januar 2006) - 80 Angebote ab EUR 4,50
Gerhard Schröder. Ein Porträt von Jürgen Hogrefe (Gebundene Ausgabe - April 2002) - 41 Angebote ab EUR 2,90
Entscheidungen: Mein Leben in der Politik von Gerhard Schröder (Broschiert - Juni 2007) - 116 Angebote ab EUR 1,54
Gerhard Schröder. Nah- Aufnahme. von Ulrike Posche (Broschiert - Juli 2001) - 29 Angebote ab EUR 0,01
Gerhard Schröder von Ansgar Graw (Broschiert - April 1998) - 11 Angebote ab EUR 0,01
Schlagworte: Gerhard Schröder Amazon



20. August 2008 um 23:59 Uhr
Na, da wurde aber sehr selektiv recherchiert. Auf der Amazon-Liste fehlt:
GERHARD SCHRÖDER - Maske von - (Spielzeug)
Neu kaufen: EUR 29,90
Immerhin!
21. August 2008 um 09:57 Uhr
Bücher über Schröder zu lesen, bedeutet, seine politischen Entscheidungen verstehen zu wollen. Wer will das schon?
Von Schröder kann man nur lernen, wie ein Land nicht regiert werden soll. Schröder hat versagt. Er war machtbesessen und untalentiert.
Soll er bleiben, wo der Pfeffer wächst …
28. August 2008 um 15:30 Uhr
Ich glaube, die jungen Leute haben die Ära Helmut Schmidt nicht mehr erlebt. Damals ging es uns gut. Schröder hat wenigstens die Agenda erfunden, von der wir heute alle profitieren.
wie heißt es so schön: früher war alles besser!
2. September 2008 um 07:42 Uhr
Nach dem Einstieg in die freie Wirtschaft und seinem Einstieg bei Gazprom hat Herr Schröder bei mir einiges an Sympathie eingebüßt. Derzeit scheint es fast so, als das er nur noch als Sprachrohr des Kremls fungiert.
Vielleicht auch von der Presse gewollt so inszeniert, dennoch bleibt ein fader Beigeschmack. Dennoch ging es den Deutschen unter Schröder zumindestens gefühlt besser als bei der jetzigen Pilitik-Spätlese.