Archiv für die Kategorie „Medien“

Irak spiegelverkehrt

Dienstag, 7. August 2007

Ist im Zweistromland doch alles ganz anders?

Wo steht dieser Satz?

“Ramadi ist ein irritierender Widerspruch zu fast allem, was die Welt über die Situation zu wissen glaubt. Ramadi ist ein Beleg dafür, dass das US-Militär erfolgreicher ist, als es die Welt wahrhaben will. Ramadi zeigt, dass große Teile des Irak, nicht nur die Anbar-Provinz, auch viele andere ländliche Gegenden entlang Euphrat und Tigris heute so gut wie befriedet sind.”

Nein, es ist nicht der “Weekly Standard”, das publizistische Schlachtschiff der sogenannten Neocons.

Es ist der “Spiegel”.
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Acht gegen 80 Millionen

Mittwoch, 11. Juli 2007

…aber nur einer muss durchkommen. Für den Terror des 21. Jahrhunderts gilt: Ein bisschen mehr Panik kann nicht schaden

Diese Woche hat der “Spiegel” nach langer Zeit mal wieder seine Lieblingsrolle spielen können. Klar, das Pipi von Radrennfahrern und was da alles drin ist, lohnt auch der Betrachtung. Aber was ist das gegen die Königsdisziplin, nämlich die Demokratie vor denen da oben zu retten, die mal wieder durchdrehen? Das in guter, alter Landsersprache “Sturmgeschütz der Demokratie” genannte Nachrichtenmagazin war lange außer Dienst aber jetzt konnte es sich als letzte Verteidigungslinie der liberalen Demokratie profilieren. Was damals, in den Sechzigern Franz-Josef Strauss, das ist heute Wolfgang Schäuble.

In seinem Titel läßt es sich der Spiegel, das ist so ein Hobby von ihm, zunächst mal nicht nehmen, die Vereinigten Staaten mit dem Nationalsozialismus in einen Zusammenhang zu bringen. “Bushs furchtbare Juristen” heißt es an einer Stelle und mit dem Begriff “furchtbarer Jurist” ist bekanntlich der Nazi-Scherge Roland Freisler gemeint. Wo also, fragen wir uns, steht eigentlich der amerikanische Volksgerichtshof?

In die selbe Kerbe haut auch Heribert Prantl, der von der “Guantanamorisierung” des deutschen Rechts gesprochen hat.

Amerika, das ist auch hier das Land des Bösen, der große Satan. Und da wollen wir nun wahrlich nicht hin.
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Vier Gründe für Oman

Freitag, 11. Mai 2007

Warum der Golfstaat das wirklich glückliche Arabien ist

Pressereisen, das sind bekanntlich gesponserte Ausflüge, dazu geschaffen für ein Hotel, eine Fluglinie, ein Land Werbung zu machen.

Auf einer solchen Pressereise war ich kürzlich in Oman. Und ich muss sagen: es hat funktioniert. Oman ist ganz großartig.

Dass ich zu dieser Einschätzung kam, lag nicht an der Tatsache der Pressereise, sondern am Land. Es ist ein Land, dass den anderen arabischen Ländern zeigt, wie’s gemacht wird: Ein Leben ohne Hass auf den Westen und die Amerikaner und Israel ist möglich! Lasst ab! Weil in Oman jene Morgendland-Folklore vorherrscht, die auf angenehme Weise ein Vakuum ausdrückt: Wer überall die omanische Forts-Architektur zitieren muss, in dem er n

Wie es in Oman ist, kann man hier nachlesen, ich möchte meinen Reisebericht aber um ein paar politische Argumente ergänzen.

Vier Gründe für Oman:
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