“Gute soziale Mischung”
Dienstag, 6. November 2007“Studenten, Handwerker, Künstler, Arme”: Bürger lieben’s anti-bürgerlich
Wir lesen im “Tagesspiegel” über die Wandlung des Berliner Touristenviertels am Hackeschen Markt: Das Viertel sei früher (vor 18 Jahren) “sehr lebendig” gewesen, mit einer “guten sozialen Mischung: Studenten, Handwerker, Künstler, Arme”.
Leben Sie auch in einer solchen “guten sozialen Mischung”, also mitten unter “Studenten, Handwerkern, Künstlern, Armen”?
Ich nicht. Ich lebe in einer äußerst unguten sozialen Mischung. Ich gestehe: Ich lebe in einem Viertel, in dem, ich wage es kaum auszusprechen, das Bürgerliche die dominante Rolle spielt.
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