Archiv für die Kategorie „Internet“

Die Klaviertreppe wird gerne genommen

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Ein Werbefilmchen von VW, sicher. Aber eins ohne Auto. Und dazu macht es noch sehr viel Spaß, sich das anzuschauen. Die Agentur DDB Stockholm hat sich den ausgedacht und er gehört zur VW-Kampagne “The Fun Theory”. Dahinter steckt natürlich der Gedanke, mehr Autos zu verkaufen, aber hier geht es erst einmal darum zu zeigen, wie man das Verhalten von Menschen verändern kann, indem man den alltäglichen Dingen wie Treppensteigen und Müll entsorgen etwas Spaß hinzufügt. “Piano Stairs” hat zu diesem Zeitpunkt 1 Millionen Abrufe bei Youtube - und ich hab’s heute zum ersten mal gesehen.

Riff-Reise

Montag, 7. September 2009

Gitarrenlehrer Brodie Cumming spielt hier 100 berühmte Rock-Riffs am Stück in knapp acht Minuten runter. Weniger eine Zirkusnummer als eine schöne Einkaufsliste, alle Titel findet man auf seiner Website.

Kostenloskultur pur gibt es nicht

Dienstag, 21. April 2009

Leute, die sich im Netz kostenlos Musik besorgen, sind in den meisten Fällen auch Käufer. Das behauptet zumindest eine Studie aus Norwegen. Demnach ist die Gruppe, die Musik umsonst herunterlädt viel eher dazu bereit, für die Musikdownloads auch zu zahlen.

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Die echten Webcharts

Dienstag, 21. April 2009

Wenn schon im Web so viel über Musik und ihre Zukunft diskutiert wird, dann sollte man auch gleich mal die Fühler ganz weit ausbreiten und schauen, welche Künstler denn dort am höchsten im Kurs stehen. So dachten sich das die Macher von We Are Hunted und präsentieren deshalb seit neuem die täglichen Top 99 Songs, die in Social Networks, Foren, Musikblogs, Torrents, P2P Networks und über Twitter am meisten gespielt, geladen und besprochen werden.

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Post von der GEMA

Donnerstag, 2. April 2009

Seit zwei Tagen sperrt YouTube in Deutschland sukzessive Millionen Musikvideos. Das Google-Tochterunternehmen kann sich mit der Verwertungsgesellschaft nicht über einen angemessenen Lizenzpreis einigen. Betroffen sind Videos der Plattenfirmen EMI, Sony und Universal sowie weitere Independent Labels. In Großbritannien reagierte YouTube vor kurzem genauso.


Im Land der Trompetenwürmer: Die GEMA-Generaldirektion in München (Foto: GEMA)

Den gerade ausgelaufenen Vertrag mit der GEMA (“Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte”) wollte YouTube nicht mehr verlängern. Der Vertrag erlaubte dem Videoportal, Filme mit der Musik der o.g. Firmen spielen zu dürfen. Doch jetzt hat man sich bei der Verwertungsgesellschaft einen Preis von 12 Cent pro gestreamten Titel überlegt. Laut Google-Sprecher Hennig Dorstewitz ist das “Lichtjahre von marktfähigen Preisen entfernt” (FAZ), angeblich 50-mal so hoch wie die Forderung der englischen Kollegen von der PRS.

Bei Deutschlands großer Musikervertretung hat man sich also lange den Kopf darüber zerbrochen, nach welchem Satz man einen Videoabruf auf YouTube berechnen könnte. Was dabei rausgekommen ist geht etwas an der Wirklichkeit vorbei. Denn die Wirklichkeit im Netz heißt Google. So gesehen ist die altehrwürdige GEMA so etwas wie ein verbeamteter David, wenn auch ein nicht mehr ganz so junger, der den ungestümen Datenriesen (oder zumindest seine Tochter) herausfordert und verärgert. Und das auch noch zu einem Zeitpunkt, wo Firmen wie Youtube, Twitter, Facebook und Myspace ja “noch gar kein Geld verdienen”.

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Zwitschern wird zum Rauschen

Mittwoch, 4. Februar 2009


HotHotHeat twittern aus dem Studio. Bilder sagen wie immer mehr als Worte.

Wer heute twittert, weiß eigentlich selbst noch nicht, warum er das macht. Man verschickt Kurznachrichten bis zu 140 Zeichen an sogenannte “Followers” und folgt anderen, um sich deren Updates anzuschauen. Obama twittert und hat dadurch vielleicht sogar seine Wahl gewonnen, Musiker dagegen sind meistens faule Twitterer, wie diese liebevoll zusammen gestellte Liste zeigt.

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Schwellenangst ade! Die Berliner Philharmoniker streamen ab Januar 2009 in hoher Qualität

Samstag, 20. Dezember 2008

Die Berliner Philharmoniker werden am 6. Januar zum ersten Mal ein Konzert in voller Länge live im Internet übertragen und von da an mehr als 30 Konzerte pro Saison. In der neuen Digital Concert Hall kann man ab jetzt schon Karten kaufen, Einzeltickets kosten knapp 10 Euro, ein Saisonticket 149 Euro. Damit gehen die Berliner Philharmoniker als erstes Orchester weltweit den konsequentesten Schritt ins Netz und geben damit auch der Musikstudentin in New York die Möglichkeit, bei einer Aufführung live dabei zu sein.

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Musikroboter wollen wissen, was wir hören

Freitag, 19. Dezember 2008

Seit meiner Zeit als Plattenverkaüfer und DJ weiß ich, wie dankbar Mitmenschen sein können, wenn man ihren Musikgeschmack versteht und treffsichere Empfehlungen geben kann. Das wird heute vollautomatisch auf Webseiten und mit Software versucht: Amazon strengt sich schon lange an, einem ähnliche Produkte nahe zu bringen, Apple vergleicht seit September mit Genius Daten von iTunes-Benutzern miteinander, um schlauer zu werden. Viel Musik, die wir mögen könnten, liegt unbemerkt in Regalen und auf Festplatten, seit es das fürsorgliche Personal hinter der Theke nicht mehr gibt. Für die Entwickler der perfekten Musikempfehlungs-Anwendung ist deshalb noch viel Gold im Berg. Signal Patterns bietet eine Art Persönlichkeitstest hinsichtlich des Musikgeschmacks an. Ich lasse mich befragen …

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