Archiv für die Kategorie „Neue Musik“

Pet Shop Boys - Did You See Me Coming?

Donnerstag, 14. Mai 2009

Seit heute im Netz, der Clip zur zweiten Single “Did You See Me Coming?” aus dem letzten Pet Shop Boys Album “Yes”. Regie geführt hat der ehemalige Bassist von Jesus and Mary Chain, Douglas Hart.

Obstmassaker im Club

Donnerstag, 7. Mai 2009

Kid 606, alias Miguel Depredo, die Dreckbeatschleuder aus Kalifornien, hat einen neuen Wumms-Track mit dem unheilvollen Namen “Mr. Wobble’s Nightmare” fertig (schon länger). Dazu gibt es (seit gestern) einen grandiosen Clip aus der Werkstatt von Joel Trussell, einem mir bis heute nicht bekannten Künstler, der für gewöhnlich ziemlich fiese Figuren im 60er-Jahre-Trickfilm-Stil über den Monitor schickt.
Der neue Clip hat jedoch ausschließlich Obst als Darsteller verpflichtet und möchte trotz aller Grausamkeit kein Blut zeigen, dafür aber Saft und Fruchtfleisch literweise und in Mengen. Vielleicht nichts für mitfühlende Vegetarier, aber gutes Futter für Freunde der raumausfüllenden Bässe und Breakbeats von Kid606.

(via Kloeterklikke)

Reflection Eternal - Back Again

Freitag, 24. April 2009


Reflection Eternal - Back Again [Talib Kweli] from Radio Planet on Vimeo.

Über Hip Hop kommt ja sonst nicht viel von mir, was aber daran liegt, dass man sich auch irgendwie auf ein paar Dinge im Leben konzentrieren soll. Doch der Comeback-Track von Rapper Talib Kweli and Produzent Hi-Tek (u.a. 50 Cent, Snoop Dogg, Mos Def), die nach einem Jahrzehnt Pause als “Reflection Eternal” wieder ernsthaft was zusammen aufnehmen, trifft einen bestimmten Nerv, und das sicher nicht nur bei mir. Glücklich federnder Soul und saubere Rap-Skills, dazu ein Video-Clip aus der gemütlichen Neighborhood. Das bevorstehende Album wird “Trainspotting” heißen, Erscheinungstermin gibt es aber noch keinen. Werde ich mal weiter im Auge behalten.

(via)

Das sollte doch die Zukunft sein

Freitag, 27. März 2009

Yes! Es gibt eine lohnenswerte Special Edition zum neuen Pet Shop Boys Album. Die kommt in einer gediegenen, schwarzen Box als Doppel-CD über den Ladentisch und enthält neben sechs sehr passablen hauseignen Remixen den tollen Bonus-Track “This Used To Be The Future”, den man, naja, gerne futuristisch im besten Sinne nennen darf. Der Sound des Produzententeams Xenomania überzeugt ja schon bei den anderen Songs, doch hier darf auch mal die andere PSB-Hälfte Chris Lowe sowie Philip Oakey von The Human League ans Mikrofon. Ein Bonus der besonderen Sorte, wenn man weiß, dass The Human League ursprünglich “The Future” hießen (zirka 1977).

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Neuer Placebo-Song als Gratis-Download

Mittwoch, 18. März 2009

Placebo in neuer BesetzungBrian Molko sieht gerne jünger aus als er ist. Im letzten Jahr gab es dazu den zweiten kosmetischen Eingriff ins Bandgefüge von Placebo. Der 22-jährige Steve Forrest sitzt seit Sommer an den Drums und Sänger Molko erhofft sich viel davon: “We were looking for somebody whose enthusiasm could rub off on us, someone who would experience all of these things that we’d already experienced for the first time and for their excitement to raise us up out of our jadedness and make us into kids again.”

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Grace for Christmas

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Wenn ich noch CDs verschenken würde, ich wüsste in diesem Jahr nicht viel, was sich gut unter dem Baum machen würde. Leute, die Grönemeyer hören, kenne ich kaum welche. Und irgendwie ist eine Best-Of mit einem Kind drauf vor Weihnachten schon eine Unverschämtheit. Er ist es auch noch selbst …

Guns’n Roses schon eher, aber die Fans kennen die Platte schon seit zwei Jahren. Metallica gehört nicht zum Weihnachtsfest für mich, eher was für Ostern, als Überraschungsalbum taugte es 2008 jedenfalls nicht schlecht. Das Jahr hat viele schöne Releases gesehen, Spiegel Online hat die meisten davon vorgestellt. Aber wer mich fragt, dem empfehle ich ganz klar “Hurricane” von Grace Jones. Wer mir nicht vertraut, kann sich bei 3vor12 davon überzeugen, hier gibt es einen Stream vom ganzen Album. Nicht geschenk, aber umsonst.

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David-Lynch-Mashup-Tribute-Album veredelt das Genre

Samstag, 29. November 2008

Bei einem Mashup werden Teile von zwei oder mehr Songs miteinander kombiniert, so daß am Ende etwas dabei herauskommt, dass im besten Fall wie aus einem Guß klingt. Die ersten bekannteren Mashups wurden vor ein paar Jahren am Heimrechner mit einfacher Software zusammengezimmert, mittlerweile ist das nicht mehr nur eine Mode, sondern ein Genre, das die rechtliche Grauzone, aus der es kommt, langsam hinter sich lässt und immer mehr kunstvolle Blüten zustande bringt.

Seit kurzem gibt es ein ganzes Album mit Mashups von Musik aus den Filmen von David Lynch. Der Download ist kostenlos und die Sammlung für mich der Ritterschlag schlechthin für den Mashup. Wer die Lynch-Soundtracks mag, hat sie ja nicht nur einmal gehört und wird deshalb umso dankbarer sein für die 18 wirklich hervorragenden Tracks auf “Mashed in Plastic“.

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“I’m a PC and I make you sweat!”

Dienstag, 11. November 2008

In Magazinen über Musiker und professionelle Musikproduktion sieht man sauber abgestaubte Studios voll mit tadellosem Equipment und Alu-Mac-Türmen, in der Ecke eine Zimmerpflanze, auf dem Parkettboden vor dem Mischpult rollen die Chefsessel von links nach rechts. In einer solchen Umgebung haben Musiker wie Anders Trentemøller, Paul Kominek (a.k.a Turner, a.k.a. Pawel) oder aktuell Girl Talk ihre Glanzstücke nicht zusammengebastelt. Nicht einmal an einem Mac, dem angeblichen Kreativ-Flagschiff schlechthin. Sondern auf ihrem Windows-Rechner, teils voll mit gecrackter Software und meistens portabel.

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Die meiste Musik ist doof

Sonntag, 26. Oktober 2008

“Abschalten!” hat Peter Lustig am Ende seiner Sendung immer gesagt. Abschalten ist eine Kunst. Manche wollen aber erst gar nicht anschalten. Ich nicht den Fernseher und Marc Schürmann, Autor vom Magazin “Das Magazin”, ganz und gar keine Musik. In einem Text unter der Überschrift “Musik ist doof” erklärt er uns sich selbst, das musiklose Phänomen, und mag damit manche irritieren und verstören. Am Ende denkt man sich vielleicht: Na und?

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Materialmangelerscheinungen - “The Clash – Live at The Shea Stadium” & “Revolution Rock”

Montag, 20. Oktober 2008

Einer oft angebrachten Weisheit nach ist Punk in dem Moment zugrunde gegangen, als die erste Punk-Platte erschien. Die Bewegung hatte ihre Geburtstunde, wie viele andere Rockstile auch, auf der Bühne. Im richtigen Moment im Publikum gestanden zu haben, daran wird man noch heute gemessen. Mit drei Akkorden und befreiendem Lärm liessen sich damals zwar hervorragende Studioplatten aufnehmen, aber eine gut funktionierende Liveaufnahme der Sex Pistols, Ramones oder eben von The Clash sucht man vergebens in den Bestenlisten. Trotzdem hat SonyBMG gerade wieder einen Versuch unternommen, das Beste aus dem rauszuholen, was Joe Strummer und seine Kollegen uns hinterlassen haben.

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