Archiv für die Kategorie „News“

Die Klaviertreppe wird gerne genommen

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Ein Werbefilmchen von VW, sicher. Aber eins ohne Auto. Und dazu macht es noch sehr viel Spaß, sich das anzuschauen. Die Agentur DDB Stockholm hat sich den ausgedacht und er gehört zur VW-Kampagne “The Fun Theory”. Dahinter steckt natürlich der Gedanke, mehr Autos zu verkaufen, aber hier geht es erst einmal darum zu zeigen, wie man das Verhalten von Menschen verändern kann, indem man den alltäglichen Dingen wie Treppensteigen und Müll entsorgen etwas Spaß hinzufügt. “Piano Stairs” hat zu diesem Zeitpunkt 1 Millionen Abrufe bei Youtube - und ich hab’s heute zum ersten mal gesehen.

Wanna Be Startin’ Somethin’

Freitag, 26. Juni 2009

Goodbye, Michael Joseph Jackson.

Er war schon lange zu weit weg, um noch dazu zu gehören.

Eine langsame Nummer an dieser Stelle wird seinem Talent alleine nicht gerecht. MJ war nicht nur der King of Pop, sondern auch ein Adliger des Funk.

Hier eine schöne Geschichte bei WIRED

Steve Reich erhält Pulitzer-Preis

Mittwoch, 22. April 2009

Steve Reich erhält den Pulitzer-Preis für MusikDer amerikanische Komponist Steve Reich erhält den diesjährigen Pulitzer-Preis für Musik. Die mit 10.000 Dollar dotierte Auszeichnung wird ihm für sein Werk “Double Sextet” verliehen. In der Jurybegründung heißt es, dass Reichs Werk durch seine “Fähigkeit, eine Anfangsenergie in eine breit angelegte musikalische Form zu transferieren” überzeugt habe.

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Kostenloskultur pur gibt es nicht

Dienstag, 21. April 2009

Leute, die sich im Netz kostenlos Musik besorgen, sind in den meisten Fällen auch Käufer. Das behauptet zumindest eine Studie aus Norwegen. Demnach ist die Gruppe, die Musik umsonst herunterlädt viel eher dazu bereit, für die Musikdownloads auch zu zahlen.

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Die echten Webcharts

Dienstag, 21. April 2009

Wenn schon im Web so viel über Musik und ihre Zukunft diskutiert wird, dann sollte man auch gleich mal die Fühler ganz weit ausbreiten und schauen, welche Künstler denn dort am höchsten im Kurs stehen. So dachten sich das die Macher von We Are Hunted und präsentieren deshalb seit neuem die täglichen Top 99 Songs, die in Social Networks, Foren, Musikblogs, Torrents, P2P Networks und über Twitter am meisten gespielt, geladen und besprochen werden.

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Post von der GEMA

Donnerstag, 2. April 2009

Seit zwei Tagen sperrt YouTube in Deutschland sukzessive Millionen Musikvideos. Das Google-Tochterunternehmen kann sich mit der Verwertungsgesellschaft nicht über einen angemessenen Lizenzpreis einigen. Betroffen sind Videos der Plattenfirmen EMI, Sony und Universal sowie weitere Independent Labels. In Großbritannien reagierte YouTube vor kurzem genauso.


Im Land der Trompetenwürmer: Die GEMA-Generaldirektion in München (Foto: GEMA)

Den gerade ausgelaufenen Vertrag mit der GEMA (“Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte”) wollte YouTube nicht mehr verlängern. Der Vertrag erlaubte dem Videoportal, Filme mit der Musik der o.g. Firmen spielen zu dürfen. Doch jetzt hat man sich bei der Verwertungsgesellschaft einen Preis von 12 Cent pro gestreamten Titel überlegt. Laut Google-Sprecher Hennig Dorstewitz ist das “Lichtjahre von marktfähigen Preisen entfernt” (FAZ), angeblich 50-mal so hoch wie die Forderung der englischen Kollegen von der PRS.

Bei Deutschlands großer Musikervertretung hat man sich also lange den Kopf darüber zerbrochen, nach welchem Satz man einen Videoabruf auf YouTube berechnen könnte. Was dabei rausgekommen ist geht etwas an der Wirklichkeit vorbei. Denn die Wirklichkeit im Netz heißt Google. So gesehen ist die altehrwürdige GEMA so etwas wie ein verbeamteter David, wenn auch ein nicht mehr ganz so junger, der den ungestümen Datenriesen (oder zumindest seine Tochter) herausfordert und verärgert. Und das auch noch zu einem Zeitpunkt, wo Firmen wie Youtube, Twitter, Facebook und Myspace ja “noch gar kein Geld verdienen”.

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Neuer Placebo-Song als Gratis-Download

Mittwoch, 18. März 2009

Placebo in neuer BesetzungBrian Molko sieht gerne jünger aus als er ist. Im letzten Jahr gab es dazu den zweiten kosmetischen Eingriff ins Bandgefüge von Placebo. Der 22-jährige Steve Forrest sitzt seit Sommer an den Drums und Sänger Molko erhofft sich viel davon: “We were looking for somebody whose enthusiasm could rub off on us, someone who would experience all of these things that we’d already experienced for the first time and for their excitement to raise us up out of our jadedness and make us into kids again.”

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Herr über vier Gesichter

Mittwoch, 18. März 2009

Mathematiker, DJ, Programmierer, Künstler - Daito Manabe kann noch mehr, und zwar seine Gesichtsmuskeln im Takt der von ihm komponierten Sequenzen zum zucken bringen. Im Oktober 2008 noch im Selbstversuch gestartet, legt er aber jetzt richtig los und hat vier seiner Freunde verkabelt und deren Zucken zueinander synchronisiert. Spass scheint das aber nur uns zu machen:

(via)

Depeche Mode kommen zum Echo

Mittwoch, 4. Februar 2009

U2, Katy Perry, Udo Lindenberg, Silbermond und Amy MacDonald sind auch da, wenn die Deutsche Phono-Akademie, wie schon seit 1992, “die Leistungen nationaler und internationaler Pop-Künstler” mit dem beliebten Preis ehrt. Oliver Pocher und Barbara Schöneberger werden die Show in Berlin moderieren, die am 21. Februar zur Primetime im Ersten ausgestrahlt wird. Dort werden Depeche Mode weltexklusiv die Single “Wrong” aus ihrem neuen Album “Sounds Of The Universe” vorstellen, das im April erscheint.

Soweit die Fakten.

Weniger glamourös liest sich da das Zitat von Dieter Gorny (gestern noch den ersten deutschen TV-Musiksender aus der Tasche gezogen, heute schon “Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie”): “Depeche Mode hat die Popmusik seit den 1980er Jahren maßgeblich geprägt und  bis heute immer wieder spannende Akzente gesetzt”. Da spricht der Musiklehrer aus jeder Pore. Spannung ist was für Spanner. Und “Akzente setzen” klingt echt sehr bescheiden, Herr Medienmanager.

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Vinylverkäufe legen zu

Samstag, 3. Januar 2009

Das liest sich wie aus einer anderen Zeit, aber es ist wahr: Der Absatz von Vinyl hat sich im letzen Jahr fast verdoppelt. Bei näherem Hinsehen macht es jedoch Sinn. Die digitale Musik gibt es ohne viel Aufwand umsonst, Umsätze machen damit nur Wenige. Plattenfirmen suchen Alternativeinnahmen durch Konzerte und exklusive Vinylauflagen. Und wer die unbedingt will, greft auch gerne tiefer in die Tasche. Was in der Statistik noch gar nicht auftaucht: Gebrauchte Platten sind relativ günstig zu bekommen, auf dem Flohmarkt bekomme ich das Stück für 1-2 Euro, bei iTunes kostet ein Song 99 Cent. Warum also nicht für die alten Nummern, die man sowieso nicht oft hört, mal den Plattenspieler andrehen? Apple möchte, dass wir unsere ganze Musik mit uns herumtragen. Warum eigentlich?

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