<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>

<channel>
	<title>Trachtprügel - Konrad Kolomasnik - Blog - VANITYFAIR.DE</title>
	<atom:link href="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel</link>
	<description>Konrad Kolomasnik, 41, Münchener mit tschechischen Wurzeln, übertreibt es gerne einmal und mag die Tradition und die Moderne. In seinem Blog beschäftigt er sich mit Stil- und Geschmacksfragen.</description>
	<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 18:39:15 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.5.1</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Im Auge des Sturms: Cuba Libre</title>
		<link>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2009/02/im-auge-des-sturms-cuba-libre/</link>
		<comments>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2009/02/im-auge-des-sturms-cuba-libre/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 17:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Kolomasnik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[Reise]]></category>

		<category><![CDATA[Tradition &amp; Moderne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2009/02/im-auge-des-sturms-cuba-libre/</guid>
		<description><![CDATA[
Ich hasse es, über Geld nachzudenken. Im Idealfall hat man nur damit zu tun, wenn man es ausgibt. Als mein Finanzberater Michael K. mit der Verschärfung der Bankenkrise im letzten Herbst plötzlich häufiger anrief als meine Ex-Frau (und mindestens genauso gekonnt jammerte), hatte ich die Nase voll: Ich rief meinen Kontakt in der kubanischen Botschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img height="298" alt="kuba1" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2009/02/kuba1.jpg" width="486" /></p>
<p>Ich hasse es, über Geld nachzudenken. Im Idealfall hat man nur damit zu tun, wenn man es ausgibt. Als mein Finanzberater Michael K. mit der Verschärfung der Bankenkrise im letzten Herbst plötzlich häufiger anrief als meine Ex-Frau (und mindestens genauso gekonnt jammerte), hatte ich die Nase voll: Ich rief meinen Kontakt in der kubanischen Botschaft an, bat um die rasche Ausstellung eines Visums und setzte mich nach Havanna ab - als Exilkubaner der etwas anderen Art.</p>
<p><span id="more-49"></span></p>
<p>Und welch weise Entscheidung hatte ich getroffen: Während sich zuhause mein Vermögen halbierte, erweiterte ich meinen Horizont um das Doppelte. Tradition, Moderne und der Rum-Rausch gehen in Kuba eine sinnliche Form der Scheinehe ein. Sobald es einem gelingt, die vom Staat festgezurrten Pfade des All-Inclusive-Tourismus zu verlassen, ist man in einer anderen Welt - und kommt auch nicht so schnell wieder raus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img height="351" alt="kuba5" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2009/02/kuba5.jpg" width="486" /></p>
<p>Ich hatte im legendären &#8220;Riviera&#8221; eingecheckt, das der Mafia-Boss Meyer Lansky Ende der 50er Jahre bauen ließ. Doch wo damals noch der Mafia-Mob feierte, haust heute die touristische Menge. Schwer auszuhalten für einen chronischen Individualisten wie mich. Aber das Glück war mir hold: Gerade als ich diesen betagten Straßenkreuzer fotografierte, sprach mich sein Besitzer Pedro an. Er ist Jurist, verdient sein Geld allerdings - wie ein großer Teil der kubanischen Intelligenzija - als musikalischer Bespaßer und Chauffeur.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><img height="286" alt="kuba3" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2009/02/kuba3.jpg" width="486" /></p>
<p>Pedro brachte mich raus aus der Stadt, in sein Heimatdorf Cojimar, das Hemingway in seiner Geschichte &#8220;Der alte Mann und das Meer&#8221; verewigte. Für harte Dollar könne ich Teil seiner Familie werden, bot er mir an, illegal, denn seine Familie habe keine Touristenlizenz. Die Zeit sei hart seit der Hurrikane, aber ich würde den Rum lieben lernen, die kubanischen Frauen und die endlosen Strände.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><img height="345" alt="kuba4" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2009/02/kuba4-1.jpg" width="486" /></p>
<p>In diesem Haus wohnte ich. Pedros Familie überließ mir eine Truhe mit großer, vergilbter Literatur in englischer Sprache. Ich las Musils &#8220;Mann ohne Eigenschaften&#8221; und &#8220;Der Sturm&#8221; von Shakespeare - just in den Tagen Anfang November, als der Hurrikan Paloma über das Land fegte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><img height="362" alt="kuba2" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2009/02/kuba2-1.jpg" width="485" /></p>
<p>Nachdem ich mein erstes Schwein gegrillt hatte, beschloss ich den Winter über zu bleiben. Ohne Handy und Internet, nur mit meiner Truhe voll Literatur. Ich las das Gesamtwerk Shakespeares, trank Rum aus Kokosnüssen und stritt mit Pedro und seiner Familie über den Geisteszustand von Hamlet. Es stimmt, was man über die Belesenheit der Kubaner sagt. &#8220;Fausto&#8221; nannten sie mich. Weil ich Zigarren rauchte und trank wie sie, aber kein einziges Mal das Tanzbein schwang.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><img height="364" alt="kuba6" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2009/02/kuba6.jpg" width="486" /></p>
<p>Mitte Januar begann mich die Kombination aus Sturm und Barcardi-Feeling zunehmends zu irritieren. Ich packte meine Sachen. Pedros Bruder lud mich zum Abschied auf eine Fahrt in einer vorrevolutionären Eisenbahn mitten durch Zuckerrohrfelder ein. Es regnete.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><img height="364" alt="kuba7" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2009/02/kuba7.jpg" width="486" /></p>
<p>Zurück in Frankfurt stieg ich in den ICE nach München und rief schon nach wenigen Minuten meinen Finanzberater Michael K. an. Er redete von Unternehmensanleihen und toxischen Papieren. Stilregel Nr.2: Denken Sie nicht über Geld nach. Geben Sie es aus.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2009/02/im-auge-des-sturms-cuba-libre/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Zurück aus dem Off</title>
		<link>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/10/zuruck-aus-dem-off/</link>
		<comments>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/10/zuruck-aus-dem-off/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 13:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/10/zuruck-aus-dem-off/</guid>
		<description><![CDATA[
Vier Wochen in der Einsamkeit gewesen. Wer einen klaren Kopf bewahren will, muss von Zeit zu Zeit den Informationszufluss, die Dauerversorgung mit Neuem kappen. Erst recht, wenn in der Heimatstadt das größte Volksfest der Welt tobt. Ich habe mich in die Natur Kroatiens begeben, die ich schon im Kindesalter - damals aber noch als Schmetterlingsjäger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><img height="364" alt="CIMG1004" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/10/cimg1004.jpg" width="486" /></p>
<p>Vier Wochen in der Einsamkeit gewesen. Wer einen klaren Kopf bewahren will, muss von Zeit zu Zeit den Informationszufluss, die Dauerversorgung mit Neuem kappen. Erst recht, wenn in der Heimatstadt das größte Volksfest der Welt tobt. Ich habe mich in die Natur Kroatiens begeben, die ich schon im Kindesalter - damals aber noch als Schmetterlingsjäger und Mineraliensucher - schätzen lernen durfte. In seiner Sprache reiht der Kroate gerne etliche Konsonanten aneinander. Seine Natur ist genau so: Ziemlich schroff.</p>
<p><span id="more-41"></span></p>
<p align="center"><img height="318" alt="CIMG0877" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/10/cimg0877.jpg" width="486" /></p>
<p>Wer sich ins Hinterland begibt, stößt auf Mauern, noch mehr Mauern und viele bissige Hunde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><img height="375" alt="CIMG0898" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/10/cimg0898.jpg" width="486" /></p>
<p>Auf dem Wasser sieht es nicht anders aus &#8230;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><img height="267" alt="CIMG1058" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/10/cimg1058.jpg" width="486" /></p>
<p>&#8230; und auch der Himmel neigt zu manch bedrohlicher Übertreibung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><img height="351" alt="CIMG0969" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/10/cimg0969.jpg" width="486" /></p>
<p>Freundlich dagegen mein mediterranes Domizil inmitten des gottverlassenen istrischen Nests Rakalj - im Herbst die ideale Basis für Gourmet-Streifzüge durch die heimische Trüffelküche.</p>
<p>Das Handy blieb aus, der Laptop blieb aus, der Fernseher sowieso. Nur ein einziges Mal zog es mich unter Leute. Der Grund: Die brionischen Inseln, auf denen Tito, der ehemalige Präsident Jugoslawiens, nicht nur seine Freizeit verbracht hat. Dutzende Staatsgäste und Hollywood-Größen wie Taylor &amp; Burton, Roger Moore und John Malkovich haben hier schon die Flora und Fauna bestaunt.</p>
<p align="center"><img height="364" alt="CIMG0955" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/10/cimg0955.jpg" width="486" /></p>
<p>Und auch ich konnte mir - gegen nötiges Kleingeld - eine Besichtigungstour in Titos Cabrio nicht verkneifen. Anekdote am Schluss: &#8220;Hören Sie auf, Leute zu schicken, die mich umbringen sollen&#8221;, schrieb Tito einmal an Stalin. &#8220;Wenn Sie nicht aufhören, Killer zu schicken, schicke ich einen nach Moskau, und ich werde keinen zweiten schicken müssen.&#8221; Wie gesagt: Schroff ist sie, die Natur dort. Und ich bin wieder hier.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/10/zuruck-aus-dem-off/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Träge und unendlich dumm</title>
		<link>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/09/trage-und-unendlich-dumm/</link>
		<comments>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/09/trage-und-unendlich-dumm/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 19:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Kolomasnik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Stilregeln]]></category>

		<category><![CDATA[Tradition &amp; Moderne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/09/trage-und-unendlich-dumm/</guid>
		<description><![CDATA[Für einen professionellen Müßigänger ist der Urlaub die obligatorische Überstunde. Deshalb habe ich mich vorige Woche in mein Lieblingshotel am Lago Maggiore begeben und meinen Freund Umberto, einen etwas unterkühlten alteingesessenen Mailänder Stoffhändler, in seinem Feriendomizil besucht. Mitten auf dem See gerieten wir in eine Meinungsverschiedenheit. &#8220;Das würde ein echter Italiener nach 12 Uhr mittags [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für einen professionellen Müßigänger ist der Urlaub die obligatorische Überstunde. Deshalb habe ich mich vorige Woche in <a title="Grand Hotel Majestic" href="http://www.grandhotelmajestic.it/welcome.htm">mein Lieblingshotel am Lago Maggiore</a> begeben und meinen Freund Umberto, einen etwas unterkühlten alteingesessenen Mailänder Stoffhändler, in seinem Feriendomizil besucht. Mitten auf dem See gerieten wir in eine Meinungsverschiedenheit. &#8220;Das würde ein echter Italiener nach 12 Uhr mittags niemals trinken&#8221;, mokierte er sich und deutete auf den Cappuccino, den ich mir gerade in der Küche seines Bootes gekocht hatte. &#8220;Das Fett in der Milch macht träge und unendlich dumm.&#8221;</p>
<p><span id="more-34"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seine Frau Eva pflichtete ihm bei. Auch in ihren Kreisen würde der Genuss dieses Getränks am Nachmittag eher für Stirnrunzeln sorgen. &#8220;Warum?&#8221;, wollte ich wissen und nippte kämpferisch an meiner Tasse. Schließlich gäbe es Schlimmeres, als bei herrlichem Wetter auf einem stattlichen Boot mitten auf dem Lago Maggiore träge und unendlich dumm zu sein. &#8220;La tradizione&#8221;, bekam ich unisono von beiden zur Antwort.</p>
<p>Das hört man oft. In Stilfragen ist die Tradition das Totschlagargument schlechthin - und nirgendwo sonst folgt man ihr so bereitwillig. &#8220;Wir haben das schon immer so gemacht, also machen wir es weiterhin so&#8221; - dieser Satz wird in jedem halbwegs vernünftigen Kontext als Verballhornung überkommener Verhaltensweisen gebraucht. Nicht so in Stilfragen. In Stilfragen gilt: Wie man die Gabel vor fünfzig Jahren gehalten hat, so hält man sie - bittschön! - noch heute. Stil hat ehern zu sein und sich jeder Mode zu enthalten.</p>
<p>&#8220;Das ist träge und unendlich dumm&#8221;, murmelte ich in meinen Bart, ging zum Bug und sah in die Gischt.</p>
<p>&#8220;So ist es&#8221;, sagte mein Freund Umberto. &#8220;Möchtest du lieber einen Espresso?&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/09/trage-und-unendlich-dumm/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Das alte, traurige Lied: Express yourself!</title>
		<link>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/das-alte-traurige-lied-express-yourself/</link>
		<comments>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/das-alte-traurige-lied-express-yourself/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 13:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Kolomasnik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Boulevard]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/das-alte-traurige-lied-express-yourself/</guid>
		<description><![CDATA[ 
Madonna hüpft Seil beim Tourneestart in Cardiff (c) Getty Images
&#8220;Sie ist gedrängt vom Zwang, permanent scheinbar neue Effekte zu produzieren, die sich in Wirklichkeit als mechanische Reproduktion massenkulturell standardisierter Bausteine der Konsumgesellschaft herausstellen&#8221;, schreibt Prof. Dr. Laurenz Volkmann schon 1999 . Und: &#8220;Der von Madonna und ihren Bewunderern vollzogene konstante Kleiderwechsel wäre demnach zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><img height="254" alt="82537754" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/08/82537754.jpg" width="486" /> <br />
<small>Madonna hüpft Seil beim Tourneestart in Cardiff (c) Getty Images</small></p>
<p>&#8220;Sie ist gedrängt vom Zwang, permanent scheinbar neue Effekte zu produzieren, die sich in Wirklichkeit als mechanische Reproduktion massenkulturell standardisierter Bausteine der Konsumgesellschaft herausstellen&#8221;, <a title="Prof. Dr. Laurenz Volkmann - Madonna und postmoderne Identitätskonstruktionen" href="http://www.gradnet.de/papers/pomo99.papers/Volkmann99.htm">schreibt Prof. Dr. Laurenz Volkmann schon 1999</a> . Und: &#8220;Der von Madonna und ihren Bewunderern vollzogene konstante Kleiderwechsel wäre demnach zu vergleichen mit der Substitution eines alten Waschmittels durch eines mit noch verbesserter Strahlkraft.&#8221; Eine Existenz, die man angesichts ihres gerade gefeierten Fünfzigsten fast schon tragisch nennen könnte.</p>
<p>[Nachtrag: Die immer um Service bemühte Redaktion bat mich Ihnen mitzuteilen, dass Sie <a title="Madonna in Cardiff 2008" href="http://www.vanityfair.de/galerien/zur-galerie/3283/0">hier weitere Bilder von Madonnas Tourneeauftakt</a> anschauen können.]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/das-alte-traurige-lied-express-yourself/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Auf die Gesundheit - oder die Mode!</title>
		<link>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/auf-die-gesundheit-oder-die-mode/</link>
		<comments>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/auf-die-gesundheit-oder-die-mode/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 06:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Kolomasnik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Trends]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/?p=26</guid>
		<description><![CDATA[Wenn ich &#8220;Krokodil&#8221; und &#8220;Mode&#8221; hier hinschreibe, werden Sie an einen bequemen Pullunder oder ein unverwüstliches Polohemd von Lacoste denken. Einige von Ihnen allerdings werden an sich hinunterblicken und folgende Quadratlatschen aufs Neue entdecken:

&#160;
(c) Getty Images
Der Gesundheitsschuh hat in der Midlife Crisis eine lange Tradition. Weil er das so schwer gewordene Ego abfedert, aber auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich &#8220;Krokodil&#8221; und &#8220;Mode&#8221; hier hinschreibe, werden Sie an einen bequemen Pullunder oder ein unverwüstliches Polohemd von Lacoste denken. Einige von Ihnen allerdings werden an sich hinunterblicken und folgende Quadratlatschen aufs Neue entdecken:</p>
<p><span id="more-26"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-27" title="crocs" height="363" alt="" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/08/crocs.jpg" width="486" /><small>(c) Getty Images</small></p>
<p>Der Gesundheitsschuh hat in der Midlife Crisis eine lange Tradition. Weil er das so schwer gewordene Ego abfedert, aber auch dessen Existenz zu verlängern scheint. Und jedes Jahrzehnt braucht sein eigenes Modell, paradoxerweise seine eigene Wunderwaffe gegen die Vergänglichkeit: In den 80ern waren es die Clogs, in den 90ern die Birkenstocks - und gestern also die Crocs, ein Stoff, aus dem die Schäume sind. Bitte verwechseln Sie Gesundheit niemals mit Mode! Oder halten Sie sich an den Slogan der nächsten Generation von Leisetretern: Verwechseln Sie solche Schuhe nicht einmal mehr mit Schuhen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-28" title="mbt" height="243" alt="" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/08/mbt.jpg" width="486" /><small>(c) MBT / Masai</small></p>
<p>&#8220;Schuhe sind Massenvernichtungswaffen. [...] Sie gehören nicht an Ihre Füße, sondern in eine Schachtel - zwei Meter unter die Erde&#8221;, wirbt die Schweizer Firma Masai in den USA. Und präsentiert: Den <a href="http://www.antishoe.com" target="_blank">Anti-Schuh</a>. Es kann also rund gehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/auf-die-gesundheit-oder-die-mode/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Stilregel Nr.1</title>
		<link>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/stilregel-nr1/</link>
		<comments>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/stilregel-nr1/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 06:37:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Kolomasnik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fundstück]]></category>

		<category><![CDATA[Stilregeln]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/?p=24</guid>
		<description><![CDATA[ 	
Passen Sie auf fremde Sachen auf.  Und duzen Sie niemals Ihr Publikum. ( Es sei denn, Sie sind Udo Jürgens und schwitzen in einen Bademantel.)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img class="aligncenter size-full wp-image-23" title="katze" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/08/katze.jpg" alt="Katze vermisst" width="486" height="289" /></p>
<p>Passen Sie auf fremde Sachen auf.  Und duzen Sie niemals Ihr Publikum. ( Es sei denn, Sie sind Udo Jürgens und schwitzen in einen Bademantel.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/stilregel-nr1/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Herr, es ist Zeit &#8230;</title>
		<link>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/herr-es-ist-zeit/</link>
		<comments>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/herr-es-ist-zeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 14:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Kolomasnik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aristokraten]]></category>

		<category><![CDATA[Boulevard]]></category>

		<category><![CDATA[Feierlichkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/?p=21</guid>
		<description><![CDATA[ 	Dank einer ausgefeilten Logistik schließt sich Jahr für Jahr direkt an das Sommerloch eine weitere besinnliche Zeit an: die Weihnachtssaison. Der Gourmet-Handel lockt mit Zimt-Geschenkideen, die Discounter machen Platz für Spekulatius und Sarah Ferguson, Herzogin von York, reitet in London auf einem grünen Elefanten.

(c) colourpress
Frohe Weihnachten!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Dank einer ausgefeilten Logistik schließt sich Jahr für Jahr direkt an das Sommerloch eine weitere besinnliche Zeit an: die Weihnachtssaison. Der Gourmet-Handel lockt mit Zimt-Geschenkideen, die Discounter machen Platz für Spekulatius und Sarah Ferguson, Herzogin von York, reitet in London auf einem grünen Elefanten.</p>
<p><span id="more-21"></span></p>
<p><a href="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/08/82202525_10.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-22" title="colourpress" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/08/82202525_10.jpg" alt="Sarah Ferguson reitet grünen Elefanten" width="486" height="401" /></a><small>(c) colourpress</small></p>
<p>Frohe Weihnachten!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/herr-es-ist-zeit/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Das Iphone ist an allem schuld</title>
		<link>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/das-medium-soll-die-message-sein/</link>
		<comments>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/das-medium-soll-die-message-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 13:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Kolomasnik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Essen &amp; Trinken]]></category>

		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[Tradition &amp; Moderne]]></category>

		<category><![CDATA[Trends]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/?p=15</guid>
		<description><![CDATA[ 	In einer Kolumne der New York Times geht der Autor David Brooks der Frage nach, warum man als ambitionierter Pseudo-Intellektueller keine Sau mehr mit Kafka- und Derrida-Zitaten beeindrucken kann. Seine etwas steil formulierte These: Die Kultur ist tot und das Iphone schuld. Die einst schlagkräftigen Coolness-Codes des Bildungsbürgertums hätten sich abgenutzt und dem Gerede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	In einer <a href="http://www.nytimes.com/2008/08/08/opinion/08brooks.html?partner=rssnyt&#038;emc=rss">Kolumne der New York Times</a> geht der Autor David Brooks der Frage nach, warum man als ambitionierter Pseudo-Intellektueller keine Sau mehr mit Kafka- und Derrida-Zitaten beeindrucken kann. Seine etwas steil formulierte These: Die Kultur ist tot und das Iphone schuld. Die einst schlagkräftigen Coolness-Codes des Bildungsbürgertums hätten sich abgenutzt und dem Gerede über Myspace, Smartphones und Hochhäusern für die Hosentasche Platz gemacht. Ich behaupte: Es liegt an Kafka und Derrida. Zitieren wir doch einmal Oscar Wilde: &#8220;Ich habe herausgefunden, dass Alkohol - in ausreichender Menge genossen - alle Effekte der Trunkenheit hervorrufen kann.&#8221; Merken Sie, wie cool ich noch bin?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/das-medium-soll-die-message-sein/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Wettschulden sind Ehrenschulden</title>
		<link>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/wettschulden-sind-ehrenschulden/</link>
		<comments>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/wettschulden-sind-ehrenschulden/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 20:06:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Boulevard]]></category>

		<category><![CDATA[Essen &amp; Trinken]]></category>

		<category><![CDATA[Feierlichkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/?p=10</guid>
		<description><![CDATA[ 	Wenn die entsprechenden Getränke gereicht werden, verliert jede noch so akademische Männerrunde an Niveau. Ich saß gestern mit einigen befreundeten Rotariern bei einem Glas 2002er Shiraz und erzählte zu fortgeschrittener Stunde von meiner neuen Nebenbeschäftigung als Blog-Autor. Ob denn nicht das Sexvideo von Paris Hilton ein Blog sei, wollte einer wissen. Später kam es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Wenn die entsprechenden Getränke gereicht werden, verliert jede noch so akademische Männerrunde an Niveau. Ich saß gestern mit einigen befreundeten Rotariern bei einem Glas 2002er Shiraz und erzählte zu fortgeschrittener Stunde von meiner neuen Nebenbeschäftigung als Blog-Autor. Ob denn nicht das Sexvideo von Paris Hilton ein Blog sei, wollte einer wissen. Später kam es zu einer Wette, die ich - wie ich heute im Brockhaus nachlas - leider verlor. Mein Einsatz: Ich zeige Sexbilder von Paris Hilton in meinem &#8220;tollen neuen Blog&#8221;. Verzeihen Sie mir also, wenn ich zu einem rabulistischen Trick greife und Ihnen diese Fotos zeige:</p>
<p><span id="more-10"></span><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-12" title="(c) colourpress" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/08/colour12684717.jpg" alt="" width="486" height="767" /><small>(c) colourpress</small></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-14" title="(c) colourpress" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/08/colour12764379.jpg" alt="" width="486" height="772" /><small>(c) colourpress</small></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-13" title="(c) wenn" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/08/wenn1542147.jpg" alt="" width="486" height="733" /><small>(c) wenn</small></p>
<p>Wette eingelöst. (Es sei hiermit versprochen, dass Paris Hilton so lange keine Rolle in diesem Blog mehr spielt, bis sie ein Tshirt mit ihrer Schwester drauf trägt.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/wettschulden-sind-ehrenschulden/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Frauen machen dicht - und Männer weiter</title>
		<link>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/frauen-machen-dicht-und-manner-weiter/</link>
		<comments>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/frauen-machen-dicht-und-manner-weiter/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 21:54:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Frauen &amp; Männer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/?p=5</guid>
		<description><![CDATA[ 	Wer aparte Frauengesichter mag, kommt derzeit in München nicht auf seine Kosten: Während die Leopoldstraße voll ist von Damen, die auf große insektoide Sonnenbrillen setzen, wimmelt es in der Maximilianstraße von urlaubenden, vollständig vermummten Araberinnen mit der Kreditkarte ihres Mannes. Ein befreundeter Uhrenhändler spricht gar von Hamsterkäufen bei seinen Luxusstücken. Da loben wir uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Wer aparte Frauengesichter mag, kommt derzeit in München nicht auf seine Kosten: Während die Leopoldstraße voll ist von Damen, die auf große insektoide Sonnenbrillen setzen, wimmelt es in der Maximilianstraße von urlaubenden, vollständig vermummten Araberinnen mit der Kreditkarte ihres Mannes. Ein befreundeter Uhrenhändler spricht gar von Hamsterkäufen bei seinen Luxusstücken. Da loben wir uns den Mann, der mit Gleichmut seit Jahren die Wayfarer zur Frisur und die Frisur zur Wayfarer trägt:</p>
<p><span id="more-5"></span></p>
<p style="TEXT-ALIGN: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-6" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/08/81923959_10.jpg" alt="(c) Getty Images" width="486" height="573" /></p>
<p style="text-align: center;"><small>Alle Bilder (c) Getty Images</small></p>
<p>Charlatans-Sänger Tim Burgess.
</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-7 aligncenter" title="(c) Getty Images" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/08/81957648_10.jpg" alt="" width="486" height="716" /></p>
<p>Falsch - Brille beherrscht Gesicht: Posh Spice.
<p><p style="text-align: center;"><a href="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/08/81779206_10.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-8" title="(c) Getty Images" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/08/81779206_10.jpg" alt="" width="486" height="689" /></a></p>
<p>Richtig - Gesicht beherrscht Brille: Claudia Schiffer.
<p><p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-9" title="(c) Getty Images" src="http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/wp-content/uploads/2008/08/81923906_10.jpg" alt="" width="486" height="585" /></p>
<p>Michael Stipe beherrscht die Welt und ist kürzlich im Jahr 1996 angekommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://community.vanityfair.de/blogs/trachtpruegel/2008/08/frauen-machen-dicht-und-manner-weiter/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

